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08. Oktober 2012


Es fühlt sich so an, als ob mein UNIGIS Studium nun zu Ende ist. Alle Module liegen abgeschlossen vor mir, gvSIG, die letzte, kleine Hürde, habe ich soeben genommen. Das war es. Keine Module mehr (falls ich mich nicht bei der Punktevergabe für den Wahlpflichtbereich verrechnet habe!), keine durchgearbeiteten Wochenenden mehr. 
Ab jetzt heisst es nur noch Masterarbeit. Derzeit bilde ich mir noch ein, dass das locker und flockig und ohne allzu grossen Freizeitstress über die Bühne zu bringen ist. Na mal sehen, was ich in einem halben Jahr dazu sage.
Nichtsdestotrotz und gerade deswegen wird sich auf diesem Blog nun alles ändern. Die Überschriften, die Thematiken. Bisher war es eher ein studienbegleitender Blog, mit interessantem und langweiligem aus den Modulbereichen. Am Anfang etwas euphorischer geführt als zum Schluss, als es die Zeit und die Arbeit und die Konzerte nicht erlaubten, in gleicher Ausführlichkeit hier fortzufahren. Ein Fernstudium neben einem 40 Stunden plus x Vollzeitberuf ist kein Zuckerschlecken. Aber es macht Spass, unheimlich viel Spass. Mein Horizont ist um ein vielfaches weiter und ich durfte nette Menschen kennenlernen. Was will ich mehr?
Nun wird aus dem Studiumsblog ein Masterarbeitsblog, mit langweiligen, eingegrenzten Masterthema Posts. (Und dem ein oder anderen aus der GIS-Sphäre). Na das kann ja was werden. Ich bin gespannt....

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10. September 2012

Über acht Wochen sind seit meinem letzten Master Thesis Post vergangen. Vieles hat sich seitdem ereignet.
Ich habe mich nun mit der Budnesanstalt für Strassenwesen auf ein Thema geeinigt, welches ich vorgestern als zwietes und endgültiges Thema bei der uni eingereicht habe:

Untersuchung und Visualisierung der Permeabilität des Bauwerks Straße für potentielle Querungen für Tiere anhand digitaler Straßennetze und Datenbankabfragen in einem GIS.


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14. Juli 2012

Ich reiche mein erstes Thema ein, nachdem ich abgeklärt habe, dass man auch mehrere Themen einreichen könne.
Mein VGI-Thema im Arbeitstitel:

"Nutzungspotentiale von volunteered geographic information (vgi) Daten zur Optimierung und Validierung von Rasterdaten."
(Untersuchen von Bild- und Höhendaten hinsichtlich ihrer Genauigkeiten)


Die Kurzerläuterung:
Da zur Georeferenzierung von Rsterdaten nicht immer Passinformationen vorliegen, stellt die Entzerrung von Bildverbänden und die Herstellung von Kleinmosaiken eine besondere Anforderung dar. Im Bereich der höchstaufgelösten Satellitenbilddaten wird diese durch die Verwendung von rpc zur Georefrenzierung weitestgehend gelöst. Allerdings ist die qualitative Beurteilung der Güte der georeferenzierung ohne unabhängige Referenzdaten Kontrollinformationen und Vergleichsdaten) schwierig.
In dieser Arbeit soll daher untersucht werden, inwieweit sich VGI zur Nutzung in der Rasterdatenproduktion verwenden lassen.
Mein erster möglicher Ansatz sieht folgende Punkte vor:

  • Zusammentragen von VGI
  • Zusammentragen von weiteren Referenzdaten
  • Qualitätsuntersuchung der VGI anhand hochgenauer Referenzdaten in Untersuchungsgebieten
  • Definition / Aufzeigen der Nutzungsmöglichkeiten der VGI in den Untersuchungsgebieten (als Referenzdaten, Passinformationen oder anderweitig, z. B. Veredelung von Höhenmodellen / 3-D Visualisierungen, Ableiten von ortho-friendly Höhenlayern,…)
  • Untersuchung der möglichen Übertragbarkeit auf andere Gebiete
  • Untersuchen von Qualitäten von Rasterdaten in diesen Gebieten
  • Ableiten von Qualitätsaussagen für Rasterdaten, wenn a) hochgenaue Referenzdaten vorliegen, b) VGI Daten vorliegen, c) andere Referenzdaten vorliegen und d) keine Referenzdaten vorliegen.
(Unter Referenzdaten verstehe ich Bezugsdaten für Datensammlungen, z.B. in Form von
- Passpunkten für die Georeferenzierung, - Kontrollpunkten für Validierungen von Satellitenbildern,
- Vergleichsdaten für Prüfungen, - Referenz- DHM für Validierungen von DHM, - Ground Truth z.B. für Klassifizierungen, etc.)


Die Motivation:
Eine qualitative Aussage über Daten und Produkte aus der Photogrammetrie ist eine zwingende Voraussetzung, um deren Nutzung für Anwendungen einschätzen zu können. In Gebieten, in denen Passpunkte vorliegen, kann eine Genauigkeitsangabe über unabhängig bestimmte Punkte getätigt werden. Wie ist jedoch zu verfahren, wenn keine Passpunkte vorliegen oder überhaupt keine amtlichen Daten verfügbar sind oder nur Referenzdaten?
Es sollen Ansätze entwickelt /aufgezeigt werden, die eine Abschätzung der Genauigkeiten von Rasterdaten möglichst plausibel und qualitätsgeprüft mit und ohne Referenzdaten darstellen lassen.

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29. Juni 2012

Die Kontaktaufnahmen zur Stadt Gelsenkirchen und zur Bundesanstalt für Strassenwesen (BAST) sind getätigt. Es besteht bei beiden Ämtern durchaus Interesse an einer Zusammenarbeit.
Ich verabrede jeweils ein persönliches Treffen für Anfang August. Es ist Ferienzeit ….

Es läuft, ich sehe derzeit viele Ideen offen und mich voll in meinem persönlich gesetzten Zeitplan.
Schwerpunktmäßig möchte ich mich bis zum Master Thesis Workshop im September mit den Punkten VGI (also das eigene Thema), Thema-BAST und Thema-Gelsenkirchen befassen.
Mehr geht nicht, mehr würde mich überfordern.

Mein Plan ist es, mir alle drei Bereiche anzusehen und anzuhören und dann zu entscheiden, aus welchem gebiet mein entgültiges Masterthema kommt. Direkte Entscheidungsfreude war noch nie mein Ding!

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10. Juni 2012

So, es tut sich wieder was.
Ich hatte mich in dieser Woche mit zwei Bekannten unterhalten und meine Probleme bei der Findung eines Masterthemas erwähnt. Ich erzählte, dass ich mich schwer tue, ein Thema zu finden, ich vieles interessant finde und mich nicht entscheiden oder festlegen könne. Ich würde schon was mit Rasterdaten machen, allerdings hätte ich auch Lust, etwas abseits meines täglichen Arbeitsbrotes zu untersuchen, also mehr in Richtung GIS und Vektoren.

Beide boten mir an, in ihren Behörden nachzufragen, ob es nicht dort eine Idee für ein Masterthema geben würde. Vielleicht würde sogar eine betreute Masterarbeit dabei rauskommen.

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07. Mai 2012


Ich habe das Thema Master Thesis wieder in Angriff genommen. Nachdem es einige Wochen etwas ruhiger war, habe ich diese Woche wieder angefangen, mich etwas intensiver mit dem Thema Masterarbeit zu befassen. Meine Idee ist nun, Nutzbarkeiten von VGI zu untersuchen.

Hinsichtlich von Fragestellungen hatte ich mir etwas überlegt wie:
  • kann ich mit VGI georeferenzieren und wenn ja wie gut?
  • kann ich mit VGI Höhendaten veredeln?" (Stichwort: DEM -Ortho Layer für gute Modellansichten oder "schöne Bilder" in Flugplatzumgebungen und an Küstenstreifen bzw. Brücken),
  • kann ich mit VGI Visualisierungen aufwerten? oder
  • helfen mir VGI beim Attributieren/ Vektorisieren von Objekten?.
Es geht grundsätzlich um die Nutzbarkeit von VGI zur Herstellung bzw. Ableitung anderer Datensätze oder Produkte. Bis in die letzte Tiefe habe ich mich noch nicht damit auseinandergesetzt, geschweige denn Ideen konkretisiert. Ich denke, ich müsste das Pferd von hinten aufzäumen und bei den Endergebnissen im allgemeinen anfangen, um mir einen Fall konstruieren zu können.
Bisher sehe ich drei "Themenbereiche":
  • wie gelingt mir eine Optimierung von Höhendaten für ein optisch ansprechendes Produkt TOM und DOM (anhand eines Beispiels)
  • wie unterstützen mich VGI in der Datenanalyse bzw. Klassifizierung (anhand eines Beispiels) von Rasterdaten und bei der Fortführung von Vektordaten (z. B. osm mit ERDAS Objective und Bilddaten)
  • wie kann ich z. B. bestehenden 3-D Modellen oder GIS einen Mehrwert mit VGI mitgeben (vielleicht ein etwas theoretischer Ansatz)
Die Frage und Problematik zugleich sehe ich darin, mit welcher Methodik man sinnvolle, nicht triviale und vor allem representative Erkenntnisse erzeugen kann? Die Problematik von VGI ist ja ihre große Inhomogenität.

Genau, ich habe ein bisschen rumrecherchiert im Bereich der  “Volunteered Geographic Information”, "crowdsourcing data" und "neo-geography". Jetzt bin ich hängengeblieben und habe mich derzeit auf dieses Thema festgelegt.

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25. Februar 2012

UNIGIS is calling.
"Entwickeln Sie nicht das soundso vielste Geoportal“ heißt es, und "es ginge nicht darum, mit einer bestimmten Software ‚etwas zu machen‘. …" Was ich noch bräuchte, wären konkrete Problemstellungen, bzw. Anwendungsfälle.
Also suche ich nach Problemen und finde erst einmal keine. Das verleitet mich dazu, die intensivere Auseinandersetzung mit der Thematik Masterarbeit beiseite zu legen. Es ist ja noch Zeit …
Was bleibt ist die Idee, etwas im Bereich vgi zu machen. Was auch immer.

Ich verabschiede mich von meiner ersten Idee.

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22. Februar 2012

Ein Zwischenfazit. Neben dem Law & Order Thema habe ich mir noch weitere Themen ausgedacht. Diese sind eher wissenschaftlich ernst und näher an einem - wie mir scheint - seriösen Masterarbeitsthema.
Die Themen im Einzelnen:

1. Ableiten von 3-D Objekten aus multi-image-matching Verfahren für open street map oder andere Anwendungen. Im Internet habe ich einige interessante Seiten und freie Softwaren gefunden, mit denen das zu machen wäre.
code.google.com/p/osm-bundler

a)
http://www.cs.washington.edu/homes/ccwu/vsfm/
http://www.cs.washington.edu/homes/ccwu/vsfm/doc.html#usage
http://opensourcephotogrammetry.blogspot.com/
b)
http://www.micmac.ign.fr/

Bei dieser Thematik bin ich mir aber nicht sicher, ob ich mich nicht überhebe. Die Installationsanweisungen sind dürftig und die Programme laufen unter LINUX (MICMAC), was ich nicht wirklich beherrsche. Nichtsdestotrotz würde ich gerne was in diesem bereich machen...

2. Crime mapping
Meine Idee wäre, ein crime mapping (nennt man das dann noch so?) anhand der TV Serie „Law & Order“ zu machen. In dieser Serie werden die Tatorte und Wohnorte der befragten Zeugen / Täter mit sogenannten „SetKarten“ lokalisiert, und man könnte die Orte geographisch sehr genau abbilden. Ich hätte also die geografische Lage der Tatorte und handelnden Personen eines Verbrechens.

3. neo-geography
Noch so ein Schlagwort, was ich aufgeschnappt habe. Grundsätzlich hätte ich große Lust, etwas mit all den Internet-Kartografie-Werkzeugen zu machen (heat map, ...). Ich frage mich nur, was?

4. Nationalpark Eifel / Infoboard, …..
In der Nähe von Euskirchen gibt es den Nationalpark Eifel. Ein Blick auf die Homepage zeigt, dass die Informationsaufbereitung noch nicht Interaktiv über Viewer gestaltet ist. Hier dachte ich, ich könnte mal ein Portal entwickeln / konzipieren.

5. Pleiades Untersuchungen (Geometrisch, spektral)
Zu guter Letzt könnte ich auch diverse Untersuchungen in meinem Arbeitsgebiet (Bildverarbeitung, Orthobildherstellung) machen.

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21. Februar 2012

Ich habe mir einige Folgen, auch der aktuellen Staffel 9 und 10 auf youtube angeschaut. Das mit den Orts- und Zeitangaben ist zwar wieder da, aber es wird spärlicher als früher eingesetzt. Ich bekomme Zweifel und überlege, mir die Mutterserie Law&Order näher anzusehen.

Law & Order, auch bekannt unter dem Titel "Die Aufrechten – Aus den Akten der Straße", ist eine 1990 gestartete US-amerikanische Fernsehserie, die in New York City spielt und dabei auf realistische Weise versucht, die Aufklärung von Gewaltverbrechen durch die Mordkommission der Polizei und die Anklage der Täter durch die Staatsanwaltschaft zu zeigen. Die meisten der dargestellten Fälle wurden den Presseschlagzeilen entnommen. (wikipedia)
20 Staffeln wurden seit 1990 produziert, insgesamt liegen 456 Folgen vor. 
Diese Zahlen schrecken mich ab.Welche Folgen soll ich nehmen? Alle erscheinen mir als zu viel, wer soll die denn schauen und auswerten. Obwohl, in Gedanken entwickele ich schon einen Auswertebogen. Ich google weitere und entdecke den Ableger Law & Order UK.
Law & Order: UK ist eine britische Krimiserie und der vierte Spin-off der amerikanischen TV-Serie Law & Order. Sie ist die zweite Serie, die aus dem Law & Order–Franchise nicht in New York City, sondern in London spielt. Head-Writer und Regisseur Chris Chibnall nutzte für die Folgen Drehbücher und Episoden ihrer Mutterserie. Des Weiteren ist Law & Order: UK die erste amerikanische Drama-Fernsehserie, die für das britische Fernsehen umgeschrieben wurde. (wikipedia)
39 Folgen in sechs Staffeln erscheinen mir sehr übersichtlich, ausreichend und nahezu perfekt als Analysematerial. Und da London 2012 Olympiastadt ist (öffentliches Interesse) und Geodaten zur englischen Hauptstadt im Internet auffindbar sind, sollte es klappen. Ich habe zwar bisher nur ein halbes Auge riskiert, der erste Blick verriet aber, das es gut aussehe.


Die Datengrundlage wären also zum einen die Ortsangaben der Fernsehserie und zum anderen vgi (volunteered geographic information) und andere frei verfügbare Geodaten der Quelle Internet.
Fehlen mir noch die Untersuchungskriterien. 
Spontan fallen mir Dinge ein wie:
  • Tatortuntersuchungen (Nähe von U-Bahnstationen, Fluchtweganalysen, Abgelegenheit von Gebieten, ..
  • Vergleich mit der Realität
  • soziales Umfeld der Täter und Verdächtigen (wo wohnen sie) und Abgleich mit der tatsächlichen Bevölkerung dieser Orte.

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20. Februar 2012

Ich habe etwas recherchiert. 
Criminal Intent – Verbrechen im Visier ist eine 2001 gestartete und 2011 beendete US-amerikanische Fernsehserie und ein Ableger von Law & Order. Die Serie beschreibt die psychologischen Hintergründe der Tat sowie die Arbeit eines Polizeiteams inklusive eines Profilers. (via wikipedia )
Soweit so gut. Weiter unter auf der Wikipedia Seite lese ich dann:
In der Mutterserie Law & Order werden während der Folgen immer wieder Orts- und Zeitangaben eingeblendet. Bei Criminal Intent sind diese Angaben nur in den Staffeln 1–5 zu sehen. In den Staffeln 6–8 gibt es keine solchen Angaben. Erst ab Staffel 9 kommen sie wieder zum Einsatz.
Mhh, also keine permanenten Ortsangaben in allen Staffeln. Mir kommen erste Zweifel, ob es dann mit den Datenmengen für eine Untersuchung reicht. Es würden vielleicht gut 90 Folgen bleiben (insgesamt wurden 195 Folgen produziert), die ich zur Analyse heranziehen könnte.
Obwohl, das sollte doch reichen, oder?

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15. Februar 2012

Eine erste Idee an Karneval.
Criminal Intent ist die einzige Krimiserie, deren Tatorte sowie Täter- und Verdächtigenbefragungen mit realen New Yorkern Adressdaten unterlegt sind. Da heisst es: 94ste Strasse Ecke 12, oder so.

Wie wäre es denn mit einer Auswertung aller Tatorte sowie Täter- und Verdächtigenwohnorte einiger folgen oder Staffeln dieser Serie.
Klingt spannend, ich bleibe dran.

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19. Januar 2012

Die Schublade Masterarbeit wird geöffnet.
So langsam wird es Zeit, in einem halben Jahr startet der Master Thesis Workshop und ich sollte mir so langsam Gedanken darüber machen, was ich wie mit wem bearbeiten möchte. Derzeit habe ich noch keine Ideen darüber, was ich bearbeiten und untersuchen möchte.
Ich fürchte, ich werde auf wenig Unterstützung anderer hoffen können; ich sollte mir also eine Thematik suchen, die ich ohne fremde Hilfe und lizenztechnisch behaftete Daten durchführen kann.

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14. November 2011

Halbzeit im UNIGIS Studium.
Gerade liegt der Abschluss des fünften Moduls "Geodatenbankmanagement" hinter mir. Ein Modul mit viel SQL- Abfragen und allerlei theoretischen Ansatzpunkten hinsichtlich der Datenbankmodellierung. Da nahezu zeitgleich noch ein bisschen das Fernerkundungs- Wahlpflichtmodul lief, blieb nicht allzu viel Zeit, sich intensiver mit all den Übungen und Randbedingungen der Datenbankwelt zu befassen.
Ich musste Prioritäten setzen, auch weil abseits des Studiums einiges in den letzten sechs Wochen anlag. So wurde es für mich ein Kompaktmodul mit dem Blick auf das Wesentliche.
Da ich derzeit beruflich nicht allzu viel mit dieser Thematik zu tun habe, wird sich der grösste Teil der Praxisinformationen eh nur im Kurzzeitgedächtnis ablegen. Ich hoffe jedoch, dass sich einige Schlagworte wie ERD, Normalisierung oder 3-Schichten Modell etwas tiefer eingegraben haben. Denn etwas Bescheid zu wissen in der Welt der Geodatenbankmanagementsysteme halte ich für wichtig.

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04. September 2011


Projektmanagement ist fertig. Es ist mein erstes Modul, das ich zwei Wochen vor Abgebaefrist beendet habe.
Lag es am Seminar, oder war die Aufgabe doch nicht so sonderlich langatmig? Die Projektmanagementausarbeitung einer "Machbarkeitsstudie zum Climate GIS" blieb nach anfänglichen hin-und-hers doch relativ übersichtlich. Und mit den Unterlagen aus dem Seminar und aus dem vorgegebenen Projekthandbuch war es doch relativ easy going. Einzig die logical frame matrix ist mir bis heute nicht ganz klar. Aber gut, daran jetzt noch länger rumzuwurschteln erscheint mir wenig sinnig. Gerade auch unter dem Aspekt, dass mein Wahlpflichtmodul Fernerkundung noch einiges an Aufgaben parat hält. Da läuft es zwar, aber in trockenen Tüchern ist hier noch lange nix.
Also, Kaffeepause beenden, weitermachen.

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24. August 2011

Die Sehkraft unseres Auges, verbunden mit unseren kognitiven Fähigkeiten sowie unserem Abstraktionsvermögen, ermöglicht uns Bilder zu analysieren. Die genaue Beschreibung der Bildobjekte (Klassifikation) setzt sich letztlich aus der spektralen Charakteristik und unserem speziellen Wissen über das Objekt und dessen Kontext zusammen. Um die Aufgabe für unser Auge zu erleichtern, können wir digitale Bilder aufbereiten.
Wir können dazu den Wert des einzelnen Bildpunktes (Pixel) verändern (geometrische und radiometrische Bildbearbeitung), ein Pixel im Zusammenhang
mit seinen Nachbarn bearbeiten (räumliche Bildverbesserung) und den Reflexionswert eines Pixels im Kontext mehrerer spektraler Kanäle betrachten
(spektrale Bildverbesserung). Eine Lektion über das künstlerische Element in der Fernerkundung.
Die beste Moduleröffnung bis jetzt. Lektion 7, Fernerkundung. Bildoperationen und Objektbeschreibung.

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21. August 2011


Der Projektmanagementkram beschäftigt mich immer noch. Und parallel dazu kommen die Aufgaben des Wahlpflichtmoduls. Ich wählte ja Fernerkundung.
Da ist es sehr von Vorteil, dass die jetzige Modulphase aufgrund der Sommerferien 14 Tage länger dauert als üblich.
Also liege ich gut in der Zeit, hoffe, an diesem Wochenende die Arbeitspakete zu definieren, um in der Aufgabe „Machbarkeitsstudie Climate GIS“ einen großen Schritt in Richtung Abgabe tun zu können.
Es sollte nicht das Problem sein, das Modul in den nächsten zwei Wochen abzuschließen. Die großen Dinge sind geklärt (PSP, AP, Kosten) und die kleinen nehmen nicht mehr sehr viel Zeit in Anspruch.
Durch das Projektmanagementseminar im Juli wurde mir doch sehr viel Überlegungs- und Lesearbeit abgenommen. Das merke ich jetzt sehr deutlich.

Im Wahlmodul Fernerkundung geht es auch voran. Zwei von vier Aufgaben sind abgeschlossen. Puh, gerade diese Rechercheaufgabe 2 hatte es in sich. Nicht von dem hohen fachlich- technischen Anspruch, eher vom Zeitansatz her. Die Recherche in den Onlinekatalogen und das Zusammenstellen der einzelnen Datensätze dauerte. Aber es ist durch und wahrscheinlich mal wieder zu ausführlich geraten.
Aber gut, es gilt zwar Qualität vor Quantität, allerdings möchte ich auch einen gewissen Umfang wahren.
Auch, um später die Aufgaben besser nachvollziehen zu können.

Non Scholae sed ....

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23. Juli 2011


Nee, das Seminar diese Woche in Salzburg war sehr, sehr gut. Ein lustig zusammengemischter Haufen aus Kommunikationsstudenten und UNIGISlern verbrachte eine kurzweilige und unterhaltsame Woche im Seminarraum der Salzburger Uni.
Jetzt weiß ich, wie man Projekte schön sauber dokumentiert, Meilensteine definiert und Kosten abschätzt. PAG, PTM, PUA, PMA und AP, mehr braucht es nicht. 

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22. Juli 2011

Projektmanagement
Eine Woche Salzburg. Es ist mein zweiter Besuch in diesem Jahr, das zweite Mal residiere ich in der JuFA in der Nähe der Uni und der Altstadt.
Im Frühjahr hatte ich mich entschieden, dieses Kompaktseminar zu besuchen. Mir gefiel der Gedanke, dass es zeitlich genau in den Rahmen des Moduls Projektmanagement fällt. So, dachte ich, könne ich eventuelle zwei Fliegen mit einer Klappe ersschlagen: ich lasse mir etwas über Projektmanagement erzählen und ich löse so nebenbei meine Modulaufgabe.

Nun, dass es schliesslich nicht ganz so wurde, ist verschmerzbar. Natürlich konnte ich nicht die Modulaufgabe lösen, dafür war keine Zeit und keine Gelegenheit. Aber ich habe eine Menge an Wissen mit aus diesen fünf Tagen genommen, das mir weiterhilft, die Aufgabe zügig zu lösen. da bin ich mir ziemlich sicher.
Der Kurs entpuppte sich als Vorbereitungslehrgang auf die im September anstehende Zertifizierung zum Projektmanager Level D. Diese werde ich jedoch in diesem Jahr nicht machen. Zum einen fehlt mir die Zeit, zum anderen sehe ich derzeit nicht den Grund, diese Zertifizierung abzulegen. Vielleicht später einmal ...

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14. Juli 2011

Seit zwei Wochen läuft Modul Nummer 4. Projektmanagement. Es ist ein merkwürdiges Modul, die Dokumente und Texte erscheinen mir auf den ersten Blick sehr "wirtschaftlich".
Nun gut, ich habe mich bisher nicht allzu intensiv mit den Unterlagen beschäftigt, da ich in der nächsten Woche in Salzburg ein Seminar zum Thema Projektmanagement besuche und mir dort, vor Ort und mit all den Verantwortlichen, den Projektmangement Rundumschlag erhoffe.
Daher standen die letzten Tagen eher im Zeichen meines ersten Wahlpflichtmoduls.
Auf das Thema Fernerkundung fiel meine Wahl. Das lag nahe und das sieht bisher ganz interessant aus.
Drei Lektionen sind schon durch, eine Aufgabe so gut wie gelöst, die zweite in der Vorbereitung. Spektralbereiche und elektromagnetische Strahlung sind mir zwar schon zu viel der Physik, aber so langsam verstehe ich den unterschied zwischen den einzelnen LANDSAT Kanalkombinationen.
Das hilft mir auch im Amt weiter, denke ich.
Und was das Drumherum angeht, Sensoren, Datenarchive, Auflösungen, nun, da habe ich schon diverse Unterlagen und Powerpoints zu erstellen dürfen. Ein Griff in diese Kiste sollte mir bei der ein oder anderen Aufgabe zu Hilfe kommen.
Also noch ist die Doppelbelastung von zwei Modulen erträglich, aber das kann sich ja täglich ändern .....

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11. Juni 2011



65 Gebäude später. Die Abschlußaufgabe des Moduls Geodatenerfassung ist mein Pfingstthema in drei Akten.
Die Grundlagen dazu hatte ich bereits letzte Woche geschaffen. Alle Datensätze habe ich in FME eingespeist: Gemeindegrenze und Gebäudebestand der Gemeinde Plainfeld.
Heute kam dann das modifizieren des bestehenden Gebäudebestandes unter Google Earth hinzu, bevor morgen die Königsdisziplin ansteht: Alles zusammenwurschteln und eine Ausgangsdatenbank modellieren. Plus Bushaltestellenbuffering und ArcGIS Geodatabasevisualisierung.
Schöne Pfingsten!

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