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Ein amtlicher öffentlicher Kontrollpunkt für Navigationsgeräte


Berlin hat so was. Beziehungsweise Potsdam.
Eine sehr praktische Idee hat sich die Landesvermessung Brandenburg da ausgedacht, wie ich finde. Ein öffentlich zugänglicher und eingemesener Kontrollpunkt mit offiziellen Koordinaten der Landesvermesseung.
Für alle Navi-Enthusiasten und Geocacher gibt es nun die einfache Möglichkeit, vor der nächsten Routenführung oder der ersten Cachejagd die Genauigkeit der eigenen GNSS Geräte über einem offiziellen und amtlichen Kontrollpunkt zu überprüfen.
So findet der Navifreund mitten in Potsdam in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Bodenplatte mit einem Messpunkt und den zugehörigen Koordinaten auf einer montierten Tafel. 

Die Koordinatenangaben liegen im räumlichen Bezugssystem ETRS89 vor. Abgebildet sind UTM- und geografische Koordinaten. 
Die Höhenangabe des Punktes ist als ellipsoidische und Normalhöhenangabe zu finden.
Der Punkt hat die Koordinaten 13°03’28 E und 52°23’42 N.


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Wie Karten entstehen

Ein Videofund aus den 1970er Jahren. "The mapmaking process".

Ein Lehrfilm der US Streitkräfte über das Herstellen von Karten.
"EXPLAINS THE THEORY OF MAPMAKING, AND ILLUSTRATES THE METHODS AND TECHNIQUES USED TO PRODUCE MAPS; PLANNING, SURVEYING, COMPILING, AND REPRODUCTION." US Army training film TF5-4523 
Public domain film from the National Archives, slightly cropped to remove uneven edges, with the aspect ratio corrected, and mild video noise reduction applied. The soundtrack was also processed with volume normalization, noise reduction, clipping reduction, and equalization (the resulting sound, though far from perfect, is far less noisy than the original).

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Ein römischer Routenplaner


In der Schule habe ich mich am Ende durch Latein gequält. Einen einzigen Satz pro Schulstunde übersetzen, Verzweifeln bei den Hausaufgaben trotz deutscher Reclam Übersetzung des De Bello Gallico und eine minimalbesetzte Lateinklasse mit fünf Schülern und der Option, sehr oft im Unterricht aufgerufen zu werden, machten mein Lateinleben nicht einfacher. Aber das große Latinum wurde es dann doch.
Heute bin ich zufällig über diese Webseite gestoßen, und trotz hoher Lateinabneigung finde ich sie großartig: omnes viae, ein römischer Routenplaner.
Auf der Basis von Google Maps hat der Herausgeber die Peutingersche Tafel (eine mittelalterliche Kopie einer römischen Straßenkarte) rekonstruiert. Ortschaften wurden mit Bildern hinterlegt und geben bei Bedarf weiterführende Links. Die Routenberechnung ist in Latein, ebenso die hinterlegten Städtenamen. Alles ist wirklich mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
Und wie komme ich von Trier nach Köln? Wenn mein Latein mich nicht verlässt, in 5 Tagen über Bitburg, Gerolstein und Marmagen. Die Streckenlänge beträgt 60 römische Meilen.
Umfangreiche Erläuterungen zur Entstehung der interaktiven Karte gibt die Webseite selbst. Und die lohnen sich zu lesen, genau wie die weiterführenden historischen Verknüpfungen. Wer sich nur ein bisschen über römische Geschichte interessiert, ist auf dieser Webseite sehr gut aufgehoben.

Und wenn es keinen Weg gibt: Nullum iter est…

Link: omnes viae

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The laziest way to name a lake



First Lake, Second Lake, Third Lake. In der Nähe von Lower Sackville, NS, Kanada.
Gefunden bei Google Maps.

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Who's travelling.org?

Es kommt mir immer so vor wie ein verzweifelter Versuch, auf den Markt der sozialen Netzwerke aufzuspringen. Nachdem vor einigen Jahren das Projekt Arcgisonline gestartet wurde, kommt ESRI nun mit einem neuen Webprojekt um die Ecke: istravelling.org
An und für sich eine gute und richtige Idee, räumliche Informationen für ein Online-Reisetagebuch kompakt anzubieten. Und so stellt ESRI nach einer Anmeldung seinen Nutzern einen einfach gehaltenen Blog zur Verfügung, mit der Möglichkeit, dort Bilder und Texte zu veröffentlichen. So weit so gut. 
Ich frage mich trotzdem, warum ESRI dieses Angebot gestartet hat. Was ist ihr Ziel? Und andererseits, braucht der postende Onlinemensch dieses Angebot überhaupt? Will er es überhaupt nutzen, ohne Anbindung an Facebook, Foursquare oder andere standortunterstützenden Dienste?
Ich habe da meine Bedenken...

Jeder kriegt es mit wenig Geschick hin, eine Reisetagebuchseite zusammenzustellen. Das tumbr Theme travelogue zum Beispiel bietet genau die gleichen Möglichkeiten wie istraveling.org. Und das überdies in einem etablierten Netzwerk, mit der Allgemeinheit bekannten Datengrundlagen. Hier bedient sich der Nutzer Google Maps, um seine tumblr-Beiträge zu verorten. Das geht sehr einfach, ein vorangestelltes "place:" in den tags schafft die Verknüpfung.

Warum also soll ich mich bei istravelling.org anmelden, wenn mir tumblr und Google das gleiche bieten? Ich bin (noch) nicht überzeugt.

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GPX Riding



There was a time when I thought I had invented something amazing. That time lasted for about 35 seconds as I went online and immediately discovered that a few other people have apparently tried this as well.
Schon Pläne für den nächsten Sommer. Es müssen ja nicht immer neue Pläne sein. Wie wäre es mit "radfahren nach Mustern"?
Mithilfe eines Smarthphones, eines Fahrrads und Google Maps lässt sich ganz schnell ein neues Hobby etablieren: GPX riding.
Martin Wallace aus baltimore ist einer von vielen GPX-Ridern. Seine Heimatstadt Baltimore hat er schon mehrfach durchkreuzt und mit lustigen Motiven verziert. Auf seiner Homepage steht alle Motive und alles, was man über GPX-Riding wissen muss:
 “GPX Riding” is a (my) general term for using a GPS device to track and record my location while riding my bicycle. In short, I use  GPS technology to record where I go in a planned effort to create massive "virtual geoglyphic" imagery.

Quelle: WallyGPX

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