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Alte SPOT Satellitenbilddaten bald kostenfrei verfügbar

Perth - Australien, SPOT 6

Bilddaten des französischen SPOT Satellitensystems werden bald kostenfrei für nicht kommerzielle Anwender und Nutzer zur Verfügung gestellt.
Ich finde, das ist eine schöne Nachricht. Der Artikel, den ich heute Morgen in der Januarausgabe der Space-news dazu las, schweigt sich zwar über die genauen Modalitäten, Zeiträume und Downloadmöglichkeiten aus, aber ich denke, dass in den nächsten Wochen all dieses konkretisiert werden wird. Auch eine schnelle Internetsuche brachte mir keine weiteren Informationen über das wo und wie.
Links:
Astrium - SPOT Homepage (Foto)
CNES Centre National d’Etudes Spatiales

Zum Artikel: France to make older Spot Images available to Researchers for Free

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Neues im Weltall - Skybox


Seit einigen Tagen gibt es im Internet Bilddaten des neuen Satellitensystems Skybox zu sehen. Skybox Imaging ist ein Projekt / Aufnahmesystem, dass sich von den bisherigen optischen hoch- und höchstaufgelösten Satellitensystemen wie IKONOS oder WorldView unterscheidet. Die kompakte Bauweise der Skybox Satelliten (geplant sind 24 Satelliten in den nächsten Monaten zu starten) bietet die Option, die Satelliten quasi als Beiwerk ins All zu katapultieren. Auf der anderen Seite steht die „Leichtbauweise“ nicht für eine sonderliche Langlebigkeit der einzelnen Satelliten. Eine lange Stand-by Zeit ist auch nicht das Ziel, der Skybox Entwickler. Sie wollen vielmehr eine hohe Menge an Satelliten starten, die dann kürzere Laufzeiten haben, als wenige mit längerem Lebenszyklus.

Traditional satellites capable of taking imagery at better than 1 meter resolution weigh thousands of kilograms, which makes it prohibitively expensive to launch enough of them to capture timely imagery. We have produced similar performance in a box 20x smaller by breaking open the many black boxes that define traditional systems and creating an optimized design using automotive grade electronics. The circuitry that drives our satellites - providing power, attitude control, communications, thermal management, and imaging support - are about the size of a phone book and consume less power than a 100w light bulb. We've integrated the latest, greatest, and fastest commercially available FPGA's, processors, and memory to ensure our small satellites pack the largest possible punch.
Die Bildauflösung (ground sample distance - GSD) von weniger als 1m im panchromatischen Kanal und 2 Metern im Multispektralkanal reicht in die Spezifikationen höchstaufgelöster Satelliten-systeme. Die weiteren Daten orientieren sich am Standard.

Kanal / Spektralbereich:

panchromatischer Kanal 450 - 900 nm
Blaukanal 450 - 515 nm
Grünkanal 515 - 595 nm
Rotkanal 605 - 695 nm
Naher Infrarotkanal 740 - 900 nm

Datenformat: 16-bit GeoTIFF

Neben Bilddaten zeichnen Skybox Satelliten auch Videofilme mit einer Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde auf. Die panchromatischen Filme können eine Dauer von bis zu 90 Sekunden haben. Die GSD beträgt im Nadir ca. 1 Meter.
Für die Arbeiten der Georeferenzierung der weitergehenden Bildverarbeitung beinhalten Skybox Satelliten RPC Modelle und Informationen über die Sensorgeometrien und -orientierung. Allerdings wird aufgrund der schwächeren Steuerelemente und geringerer Positionierungshilfsmittel die absolute Lagegenauigkeit der Bildprodukte nicht in den Dimensionen der Geo-Eye und WorldView Systeme (also 5-10 m) erwartet. 

Link: skybox.com
Bild. Skybox Imaging.



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14. Oktober 2011

Wo ist mein Satellit?
Diese Seite gibt Auskunft: live real time satellie tracking


Im Bild zu sehen ist die aktuelle LANDSAT 7 Position.

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02. Oktober 2011


LANDSAT
Das Arbeitstier der Fernerkundung, wie man so sagt.

Fernerkundung
„Die Fernerkundung ist eine eigenständige wissenschaftliche Disziplin, die allerdings von der historischen Entwicklung her eine große Verwandtschaft zur Photogrammetrie aufweist. Teilweise fällt es schwer, von der Anwendung her beide Disziplinen eindeutig zu unterscheiden und gegeneinander abzugrenzen. Während der Photogrammeter das Fernerkundungsbild referenziert, also die Lage des Bildes im Raum mit entsprechenden Koordinaten versieht, ist die Arbeit des Fernerkundlers mehr auf die Analyse des Bildinhaltes und die weitere auch interdisziplinäre Verarbeitung der Analyseergebnisses ausgerichtet. Allerdings muss der Fernerkundler mitunter auch geometrische Bildkorrekturen vornehmen, so z.B. bei der Herstellung von Orthophotos über photogrammetrische Prozesse.“ „From time immemorial people have used vantage points high above the landscape to view the terrain below. From these lookouts they could get a ‚bird’s eye view‘ of the region. They could study the landscape and interpret what they saw. The search might be for good hunting grounds, easy passage through the region, or the best strategy to attack an enemy. The advantage of collecting information about the landscape from distance was recognized long ago. Remote sensing as we know it today is the technique of collecting information from a distance. By convention, ‚from a distance‘ is generally considered to be large relative to what a person can reach out and touch, hundreds of meters, hundreds of kilometers, or more. The data collected from a distance are termed remotely sensed data.“ (Stan ARONOFF) 
In der Fernerkundung hat man es mit einem Gesamtsystem zu tun, das aus einer Energiequelle, einem Objekt an der Erdoberfläche und einem Aufnahmegerät (Sensor) besteht. Das Licht bzw. die Strahlung der Sonne (Energiequelle) fällt auf die Erdoberfläche, an der es aufgenommen (absorbiert) oder zurückgeworfen (reflektiert) wird. Ein geeigneter optischer Sensor zeichnet das reflektierte Licht auf.

LANDSAT ist nun so ein Sensor.
Seit 1972 sind sieben Satelliten dieser Serie gestartet worden. In den Jahren gab es zwei technische Modifizierungen an der Baureihe.
LANDSAT 4,5 – die sog, thematic mapper (TM) – hatten eine kleiner Bodenpixelgrösse als ihre Vorgänger der MSS Reihe, LANDSAT 7 (Enhanced TM) wurde 1999 um einen panchromatischen Kanal mit 15 Meter Bodenauflösung ergänzt. Die NASA startete ERTS-1 (Earth Resources Technology Satellite) am 23.7.1972. Später wurde das System dann umbenannt in Landsat-1.
1983 wurde das System für operabel erklärt und die Kontrolle über die Systeme Landsat-4 (gestartet am 16.7.1982) und Landsat-5 (gestartet am 1.3.1984) gingen an die NOAA (National Oceanic and Atmo¬spheric Administration). Damit wurde die kommerzielle Vermarktung der Daten eingeleitet. Am 5.10.1993 ging Landsat-6 nach dem Start von der Air Force Basis in Vandenberg verloren.
Das Nachfolgesystem Landsat-7 startete am 15.4.1999 erfolgreich. Landsat-7 fliegt auf einem fast-polaren sonnensynchronen Orbit in einer Höhe von 705 km. Wie Landsat-5 überfliegt Landsat-7 alle 16 Tage wieder denselben Punkt auf der Erde.

Die Satelliten der LANDSAT- Reihe im Überblick:


- Start Ende
LANDSAT-1 23.07.1972 01.06.1978
LANDSAT-2 22.01.1975 25.02.1982
LANDSAT-3 05.03.1978 31.03.1983
LANDSAT-4 16.07.1982 -
LANDSAT-5 01.03.1984 -
LANDSAT-6 10.05.1993 10.05.1993
LANDSAT-7 Juli 1998 -


Seine Mächtigkeit besitzt das LANDSAT System aus zweierlei Gesichtspunkten. Zum einen bedingt seine lange Laufzeit eine Unmenge an Bilddaten, zum anderen bedient die Kanalvielfalt des Systems viele Fernerkundungsanwendungen. Und da LANDSAT Daten mittlerweile kostenfrei im internet verfügbar sind, sind sie eine gute Alternative für schulische Lern- und Ausbildungszwecke. Da ich bei den 8 Kanälen die Anwendungsmöglichkeiten der Kombinationen immer verhaue, hier ein kleiner Überblick über die Eigenschaften det LANDSAT- Kanäle und gängige Kanalkombinationen:


Kanal Beschreibung
1 Blau blauer Anteil des sichtbaren Lichts im Wellenlängenbereich 0,45 - 0,52 µm, Auflösung 30m im Originaldatensatz
Wird wegen der starken Absorption des Chlorophylls

wird genutzt zur Unterscheidung von Boden und Vegetation, von Laub- und Nadelwald, sowie zur Untersuchung von Gewässern wegen der hohen Eindringtiefe in Wasser.
2 Grün grüner Anteil des sichtbaren Lichts im Wellenlängenbereich 0,53 - 0,61 µm, Auflösung 30m im Originaldatensatz

misst die in diesem Spektralbereich vergleichsweise hohe Reflexion von (gesunder) Vegetation an Land und im Wasser 
3 Rot roter Anteil des sichtbaren Lichts im Wellenlängenbereich 0,63 - 0,69 µm, Auflösung 30m im Originaldatensatz

misst die unterschiedliche Chlorophyllabsorption verschiedener Pflanzenarten(-> Unterscheidung von Pflanzenarten);

Dient zur Unterscheidung von Pflanzenarten und zur Trennung von Bodentypen, Mineralgehalten.
4 NIR zurückgestrahltes Licht im Bereich des Nahen Infrarots (NIR) im Wellenlängenbereich 0,7 - 1,3 µm, Auflösung 30m im Originaldatensatz

NIR zeigt die Aktivität von Pflanzen. Je jugendlicher die Pflanze, umso mehr "Nahes Infrarot" wird reflektiert. Man sieht also den Zustand pflanzlicher Zellen.

=> wird genutzt zur Abschätzung der Biomasse; Erkennung der Küstenlinien wegen geringer Eindringtiefe in Wasser

Wasser ist stets schwarz!
5 MIR 1 zurückgestrahltes Licht im Bereich des Mittleren Infrarots (MIR 1) im Wellenlängenbereich 1,57 - 1,78 µm, Auflösung 30m im Originaldatensatz

MIR misst den Wassermangel in Vegetation und zeigt Böden hell an

unterschiedliche Reflexion von Schnee und Wolken; durchdringt dünne Wolken

sehr gerine Eindringtiefe in Wasser

hohe Reflexion von manchen Gesteinen, deshalb hilfreich für geologische und bodenkundliche Kartierungen.
6 TIR zurückgestrahltes Licht im Bereich des Thermischen Infrarots (TIR) im Wellenlängenbereich 10,42 - 11,66 µm, Auflösung 60m im Originaldatensatz

TIR misst die von der Erde ausgehende Wärmestrahlung, dient primär für thermische Kartierungen

Erfassung von Schäden und Stress von Vegetation ist möglich

TIR gibt Auskunft über die oberste Bodenschicht.
7 MIR 2 zurückgestrahltes Licht im Bereich des Mittleren Infrarots (MIR 2) im Wellenlängenbereich 2,10 - 2,35 µm, Auflösung 30m im Originaldatensatz

MIR 2 zeigt hohe Reflexion von manchen Gesteinen, deshalb sehr hilfreich für geologische und bodenkundliche Kartierungen.

Vegetation reflektiert wenig, Wasser absorbiert alles und ist deshalb schwarz.
8 Pan Der Kanal 8 steht bei Landsat 7 (Sensor ETM+) für das zurückgestrahlte panchromatische Licht.

Panchromatisches Licht umfasst das sichtbare Licht im Wellenlängenbereich 0,4 bis 0,9 µm, Auflösung 15m im Originaldatensatz

In der Fernerkundung werden panchromatische Sensoren benutzt, weil sie durch die hohe Lichtausbeute eine sehr hohe Auflösung erlauben.


Abschliessend kurz einige gängige Kanalkombinationen:

3-2-1

Die Wahl dieser Kanalkombination entspricht annähernd der Farbwahrnehmung des menschlichen Auges, denn den Kanälen werden in der Darstellung die Farben zugewiesen, die sie messen. Im Kanal 3 mißt der TM-Sensor im roten Bereich des sichtbaren Lichts, in Kanal 2 wird der grüne Bereich erfaßt und Kanal 1 schließlich misst die Reflexion im blauen Bereich. Diese drei Kanäle sind allerdings so hoch korreliert, dass diese Kombination kaum mehr Informationen bringt, als die Betrachtung der einzelnen Kanäle.











4-3-2 

Diese Kanalkombination entspricht einer Color-Infrarot-Wiedergabe. Sie hat eine hohe Sensitivität gegenüber grüner Vegetation, die rot dargestellt wird. Nadelwälder werden in einem wesentlich dunkleren Rotton wiedergegeben als Laubwälder. Ebenso können Straßen und Wasserflächen in dieser Darstellung gut getrennt werden (dunkle Farben).













5-4-3 

Diese Kanalkombination enthält drei wichtige Spektralbereiche: den sichtbaren Bereich (nur das Rot), nahes Infrarot und mittleres Infrarot. Grüne Vegetation erscheint grün, wobei der Anteil des mittleren Infrarot Hinweise auf Vegetationsschädigungen geben kann. Straßen- und Wegenetze kommen in dieser Kombination weniger deutlich heraus, da der Kanal 3 in blau dargestellt ist.













7-5-4 

Bei dieser Kanalwahl werden, bis auf den Bereich des thermalen Infrarot, alle Infrarot-Kanäle verwendet. Diese Kombination ermöglicht die Unterscheidung von Bodenarten (Sand, Schluff, Ton) und Gesteinen. Vegetation erscheint blau.















6-5-4 
Anstelle von Kanal 7 (in der Kombination 7-5-4) wird Kanal 6 verwendet. Kanal 6 mißt die von der Erdoberfläche ausgehende Wärmestrahlung. Die im Gegensatz zur Umgebung wärmeren Wattflächen in der Beispielabbildung erscheinen daher rot (in diesen Bereichen ist gut die geringere Bodenauflösung des Kanals 6 von 120 Metern zu erkennen).

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25. September 2011

Fernerkundung - 3-D Visualisierungen
Eine dieser Aufgaben, die Spass machen und die Kreativität herausfordern.

"Viele von Ihnen kennen den schönsten Autobahnenabschnitt Deutschlands von München über Rosenheim bis hin nach Salzburg. Besonders im letzten Teil der Strecke, nämlich zwischen dem Chiemsee und Salzburg, geht es viele kleine Berge hinauf und runter und Ihr Motor kommt ganz schön ins Schwitzen. Wir wollen uns in dieser Aufgabe einmal ansehen, welche Höhenunterschiede auf dieser Strecke überwunden werden. Dabei beschränken wir uns auf den Abschnitt zwischen Abfahrt Traunstein und der Abfahrt Bad Reichenhall.Veranschaulichen Sie die Strecke als 3D Abbildung (Höhen über dem Satellitenbild als Image Drape) in einer Präsentation (etwa Powerpoint). Verwenden Sie zur Lösung dieser Aufgabe das Landsat TM Satellitenbild von 1992 (tm1992) und suchen Sie nach einer Kanalkombination, in der die für Ihre Präsentation wichtigen Objekte gut zu erkennen sind. Für die Höheninformation kommen zwei unterschiedliche Quellen in Frage: a) das GTOPO 30 Geländemodell des USGS unter mit einer geringen räumliche Auflösung oder alternativ b) das SRTM Höhenmodell der Shuttle Radar Topography Mapping Mission."
 Und so sieht das dann aus:



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17. September 2011

Fernerkundung - Klassifikation
Die originäre Aufgabe der Fernerkundung ist die Klassifikation von Bilddaten. Im Prozess der Klassifikation wird jedem Bildelement (Pixel) einer vorher definierten Kategorie zugeordnet, die je nach Intention verschiedene Spektralklassen repräsentiert.
Diese vielleicht etwas abstrakt klingende Aussage bedeutet nichts anderes, als das die aus Bilddaten gewonnen spektralen Signaturen (also wie stellt sich ein Bildpixel in den einzelnen Spektralbereichen der Bilddaten dar) mit Objekten auf der Erdoberfläche in eine Beziehung gesetzt werden.
Das Ziel ist es, nach der Auswahl von so genannten Trainingsgebieten, relativ automatisiert alle Pixel eines Bildes mit den gleichen spektralen Eigenschaften zu erfassen.
Anwendung findet das Verfahren der Bildklassifikation in der Bestimmung von Landnutzungsklassen. Wald, bebautes Gebiet, Wasserflächen können auf diese Art semiautomatisch aus Luft- oder Satellitenbilddaten extrahiert werden, ohne das der Auswerter jede einzelne Fläche manuell "anpackt".
Besitzt man überdies von einem bestimmten räumlichen Gebiet Bilddaten mit unterschiedlichem Aufnahmezeitpunkt, können Änderungsdetektionen der Landnutzungsklassen durchgeführt werden. Fragestellungen wie "Um wieviel km² hat die bebaute Fläche zugenommen?" oder "Wieviel Abholzung fand in den letzten 10 Jahren statt?" können mit Hilfe der Klassifikation beantwortet werden.
Am Beispiel der Region Bamberg und unter Zuhilfenahme der Software ERDAS Imagine soll die Vorgehensweise erläutert werden.
Nach einer durchgeführten überwachten Klassifikation stehen ein Datensatz aus dem Jahr 1990 (eine LANDSAT Szene) und aus dem Jahr 2006 (ein Aster Datensatz) zur Verfügung.



Dunkelgrün symbolisiert Waldbestand, braun bebautes Gebiet und hellgrün Acker, Wiese, Weideland. Bereits rein visuell erkennt man Veränderungen. Die Bebauung der Stadt Bamberg hat zugenommen.

Um jedoch genauere Angaben machen zu können, kann man mit Hilfe der ERDAS Imagien Funktion "union matrix" beide klassifizierte Datensätze Pixel für Pixel vergleichen.
Wie das genau funktioniert, wird in diesem Video- Tutorial sehr eingängig beschrieben.

Die Funktion "union matrix" ist ein so genannter Post-Klassifikationsansatz. Mit diesem Verfahren werden zwei klassifizierte Datensätze über einen Algorithmus so analysiert, dass als Ergebnis die Pixel bestimmt werden, die ihre Klasse gewechselt haben. Mit diese Werkzeug können also die Richtungen der Veränderungen (soviel Pixel aus der LANDSAT Klasse "Wald" des Jahres 1990 wurden zur Aster Klasse "Weide, Acker, Wiese" im Jahr 2006) dargestellt werden. 
Die Berechnung brachte folgendes Ergebnis:


In der tabellarischen Ansicht des erzeugten Datensatzes lassen sich nun die "Klassenwanderungen" ablesen. Hübscht man diese kartografisch ein wenig auf, erhält man eine anschauliche Änderungskartierung bezogen auf die vier vorausgewählten Klassen.

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