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10. September 2012

Über acht Wochen sind seit meinem letzten Master Thesis Post vergangen. Vieles hat sich seitdem ereignet.
Ich habe mich nun mit der Budnesanstalt für Strassenwesen auf ein Thema geeinigt, welches ich vorgestern als zwietes und endgültiges Thema bei der uni eingereicht habe:

Untersuchung und Visualisierung der Permeabilität des Bauwerks Straße für potentielle Querungen für Tiere anhand digitaler Straßennetze und Datenbankabfragen in einem GIS.


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14. Juli 2012

Ich reiche mein erstes Thema ein, nachdem ich abgeklärt habe, dass man auch mehrere Themen einreichen könne.
Mein VGI-Thema im Arbeitstitel:

"Nutzungspotentiale von volunteered geographic information (vgi) Daten zur Optimierung und Validierung von Rasterdaten."
(Untersuchen von Bild- und Höhendaten hinsichtlich ihrer Genauigkeiten)


Die Kurzerläuterung:
Da zur Georeferenzierung von Rsterdaten nicht immer Passinformationen vorliegen, stellt die Entzerrung von Bildverbänden und die Herstellung von Kleinmosaiken eine besondere Anforderung dar. Im Bereich der höchstaufgelösten Satellitenbilddaten wird diese durch die Verwendung von rpc zur Georefrenzierung weitestgehend gelöst. Allerdings ist die qualitative Beurteilung der Güte der georeferenzierung ohne unabhängige Referenzdaten Kontrollinformationen und Vergleichsdaten) schwierig.
In dieser Arbeit soll daher untersucht werden, inwieweit sich VGI zur Nutzung in der Rasterdatenproduktion verwenden lassen.
Mein erster möglicher Ansatz sieht folgende Punkte vor:

  • Zusammentragen von VGI
  • Zusammentragen von weiteren Referenzdaten
  • Qualitätsuntersuchung der VGI anhand hochgenauer Referenzdaten in Untersuchungsgebieten
  • Definition / Aufzeigen der Nutzungsmöglichkeiten der VGI in den Untersuchungsgebieten (als Referenzdaten, Passinformationen oder anderweitig, z. B. Veredelung von Höhenmodellen / 3-D Visualisierungen, Ableiten von ortho-friendly Höhenlayern,…)
  • Untersuchung der möglichen Übertragbarkeit auf andere Gebiete
  • Untersuchen von Qualitäten von Rasterdaten in diesen Gebieten
  • Ableiten von Qualitätsaussagen für Rasterdaten, wenn a) hochgenaue Referenzdaten vorliegen, b) VGI Daten vorliegen, c) andere Referenzdaten vorliegen und d) keine Referenzdaten vorliegen.
(Unter Referenzdaten verstehe ich Bezugsdaten für Datensammlungen, z.B. in Form von
- Passpunkten für die Georeferenzierung, - Kontrollpunkten für Validierungen von Satellitenbildern,
- Vergleichsdaten für Prüfungen, - Referenz- DHM für Validierungen von DHM, - Ground Truth z.B. für Klassifizierungen, etc.)


Die Motivation:
Eine qualitative Aussage über Daten und Produkte aus der Photogrammetrie ist eine zwingende Voraussetzung, um deren Nutzung für Anwendungen einschätzen zu können. In Gebieten, in denen Passpunkte vorliegen, kann eine Genauigkeitsangabe über unabhängig bestimmte Punkte getätigt werden. Wie ist jedoch zu verfahren, wenn keine Passpunkte vorliegen oder überhaupt keine amtlichen Daten verfügbar sind oder nur Referenzdaten?
Es sollen Ansätze entwickelt /aufgezeigt werden, die eine Abschätzung der Genauigkeiten von Rasterdaten möglichst plausibel und qualitätsgeprüft mit und ohne Referenzdaten darstellen lassen.

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29. Juni 2012

Die Kontaktaufnahmen zur Stadt Gelsenkirchen und zur Bundesanstalt für Strassenwesen (BAST) sind getätigt. Es besteht bei beiden Ämtern durchaus Interesse an einer Zusammenarbeit.
Ich verabrede jeweils ein persönliches Treffen für Anfang August. Es ist Ferienzeit ….

Es läuft, ich sehe derzeit viele Ideen offen und mich voll in meinem persönlich gesetzten Zeitplan.
Schwerpunktmäßig möchte ich mich bis zum Master Thesis Workshop im September mit den Punkten VGI (also das eigene Thema), Thema-BAST und Thema-Gelsenkirchen befassen.
Mehr geht nicht, mehr würde mich überfordern.

Mein Plan ist es, mir alle drei Bereiche anzusehen und anzuhören und dann zu entscheiden, aus welchem gebiet mein entgültiges Masterthema kommt. Direkte Entscheidungsfreude war noch nie mein Ding!

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10. Juni 2012

So, es tut sich wieder was.
Ich hatte mich in dieser Woche mit zwei Bekannten unterhalten und meine Probleme bei der Findung eines Masterthemas erwähnt. Ich erzählte, dass ich mich schwer tue, ein Thema zu finden, ich vieles interessant finde und mich nicht entscheiden oder festlegen könne. Ich würde schon was mit Rasterdaten machen, allerdings hätte ich auch Lust, etwas abseits meines täglichen Arbeitsbrotes zu untersuchen, also mehr in Richtung GIS und Vektoren.

Beide boten mir an, in ihren Behörden nachzufragen, ob es nicht dort eine Idee für ein Masterthema geben würde. Vielleicht würde sogar eine betreute Masterarbeit dabei rauskommen.

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07. Mai 2012


Ich habe das Thema Master Thesis wieder in Angriff genommen. Nachdem es einige Wochen etwas ruhiger war, habe ich diese Woche wieder angefangen, mich etwas intensiver mit dem Thema Masterarbeit zu befassen. Meine Idee ist nun, Nutzbarkeiten von VGI zu untersuchen.

Hinsichtlich von Fragestellungen hatte ich mir etwas überlegt wie:
  • kann ich mit VGI georeferenzieren und wenn ja wie gut?
  • kann ich mit VGI Höhendaten veredeln?" (Stichwort: DEM -Ortho Layer für gute Modellansichten oder "schöne Bilder" in Flugplatzumgebungen und an Küstenstreifen bzw. Brücken),
  • kann ich mit VGI Visualisierungen aufwerten? oder
  • helfen mir VGI beim Attributieren/ Vektorisieren von Objekten?.
Es geht grundsätzlich um die Nutzbarkeit von VGI zur Herstellung bzw. Ableitung anderer Datensätze oder Produkte. Bis in die letzte Tiefe habe ich mich noch nicht damit auseinandergesetzt, geschweige denn Ideen konkretisiert. Ich denke, ich müsste das Pferd von hinten aufzäumen und bei den Endergebnissen im allgemeinen anfangen, um mir einen Fall konstruieren zu können.
Bisher sehe ich drei "Themenbereiche":
  • wie gelingt mir eine Optimierung von Höhendaten für ein optisch ansprechendes Produkt TOM und DOM (anhand eines Beispiels)
  • wie unterstützen mich VGI in der Datenanalyse bzw. Klassifizierung (anhand eines Beispiels) von Rasterdaten und bei der Fortführung von Vektordaten (z. B. osm mit ERDAS Objective und Bilddaten)
  • wie kann ich z. B. bestehenden 3-D Modellen oder GIS einen Mehrwert mit VGI mitgeben (vielleicht ein etwas theoretischer Ansatz)
Die Frage und Problematik zugleich sehe ich darin, mit welcher Methodik man sinnvolle, nicht triviale und vor allem representative Erkenntnisse erzeugen kann? Die Problematik von VGI ist ja ihre große Inhomogenität.

Genau, ich habe ein bisschen rumrecherchiert im Bereich der  “Volunteered Geographic Information”, "crowdsourcing data" und "neo-geography". Jetzt bin ich hängengeblieben und habe mich derzeit auf dieses Thema festgelegt.

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25. Februar 2012

UNIGIS is calling.
"Entwickeln Sie nicht das soundso vielste Geoportal“ heißt es, und "es ginge nicht darum, mit einer bestimmten Software ‚etwas zu machen‘. …" Was ich noch bräuchte, wären konkrete Problemstellungen, bzw. Anwendungsfälle.
Also suche ich nach Problemen und finde erst einmal keine. Das verleitet mich dazu, die intensivere Auseinandersetzung mit der Thematik Masterarbeit beiseite zu legen. Es ist ja noch Zeit …
Was bleibt ist die Idee, etwas im Bereich vgi zu machen. Was auch immer.

Ich verabschiede mich von meiner ersten Idee.

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22. Februar 2012

Ein Zwischenfazit. Neben dem Law & Order Thema habe ich mir noch weitere Themen ausgedacht. Diese sind eher wissenschaftlich ernst und näher an einem - wie mir scheint - seriösen Masterarbeitsthema.
Die Themen im Einzelnen:

1. Ableiten von 3-D Objekten aus multi-image-matching Verfahren für open street map oder andere Anwendungen. Im Internet habe ich einige interessante Seiten und freie Softwaren gefunden, mit denen das zu machen wäre.
code.google.com/p/osm-bundler

a)
http://www.cs.washington.edu/homes/ccwu/vsfm/
http://www.cs.washington.edu/homes/ccwu/vsfm/doc.html#usage
http://opensourcephotogrammetry.blogspot.com/
b)
http://www.micmac.ign.fr/

Bei dieser Thematik bin ich mir aber nicht sicher, ob ich mich nicht überhebe. Die Installationsanweisungen sind dürftig und die Programme laufen unter LINUX (MICMAC), was ich nicht wirklich beherrsche. Nichtsdestotrotz würde ich gerne was in diesem bereich machen...

2. Crime mapping
Meine Idee wäre, ein crime mapping (nennt man das dann noch so?) anhand der TV Serie „Law & Order“ zu machen. In dieser Serie werden die Tatorte und Wohnorte der befragten Zeugen / Täter mit sogenannten „SetKarten“ lokalisiert, und man könnte die Orte geographisch sehr genau abbilden. Ich hätte also die geografische Lage der Tatorte und handelnden Personen eines Verbrechens.

3. neo-geography
Noch so ein Schlagwort, was ich aufgeschnappt habe. Grundsätzlich hätte ich große Lust, etwas mit all den Internet-Kartografie-Werkzeugen zu machen (heat map, ...). Ich frage mich nur, was?

4. Nationalpark Eifel / Infoboard, …..
In der Nähe von Euskirchen gibt es den Nationalpark Eifel. Ein Blick auf die Homepage zeigt, dass die Informationsaufbereitung noch nicht Interaktiv über Viewer gestaltet ist. Hier dachte ich, ich könnte mal ein Portal entwickeln / konzipieren.

5. Pleiades Untersuchungen (Geometrisch, spektral)
Zu guter Letzt könnte ich auch diverse Untersuchungen in meinem Arbeitsgebiet (Bildverarbeitung, Orthobildherstellung) machen.

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21. Februar 2012

Ich habe mir einige Folgen, auch der aktuellen Staffel 9 und 10 auf youtube angeschaut. Das mit den Orts- und Zeitangaben ist zwar wieder da, aber es wird spärlicher als früher eingesetzt. Ich bekomme Zweifel und überlege, mir die Mutterserie Law&Order näher anzusehen.

Law & Order, auch bekannt unter dem Titel "Die Aufrechten – Aus den Akten der Straße", ist eine 1990 gestartete US-amerikanische Fernsehserie, die in New York City spielt und dabei auf realistische Weise versucht, die Aufklärung von Gewaltverbrechen durch die Mordkommission der Polizei und die Anklage der Täter durch die Staatsanwaltschaft zu zeigen. Die meisten der dargestellten Fälle wurden den Presseschlagzeilen entnommen. (wikipedia)
20 Staffeln wurden seit 1990 produziert, insgesamt liegen 456 Folgen vor. 
Diese Zahlen schrecken mich ab.Welche Folgen soll ich nehmen? Alle erscheinen mir als zu viel, wer soll die denn schauen und auswerten. Obwohl, in Gedanken entwickele ich schon einen Auswertebogen. Ich google weitere und entdecke den Ableger Law & Order UK.
Law & Order: UK ist eine britische Krimiserie und der vierte Spin-off der amerikanischen TV-Serie Law & Order. Sie ist die zweite Serie, die aus dem Law & Order–Franchise nicht in New York City, sondern in London spielt. Head-Writer und Regisseur Chris Chibnall nutzte für die Folgen Drehbücher und Episoden ihrer Mutterserie. Des Weiteren ist Law & Order: UK die erste amerikanische Drama-Fernsehserie, die für das britische Fernsehen umgeschrieben wurde. (wikipedia)
39 Folgen in sechs Staffeln erscheinen mir sehr übersichtlich, ausreichend und nahezu perfekt als Analysematerial. Und da London 2012 Olympiastadt ist (öffentliches Interesse) und Geodaten zur englischen Hauptstadt im Internet auffindbar sind, sollte es klappen. Ich habe zwar bisher nur ein halbes Auge riskiert, der erste Blick verriet aber, das es gut aussehe.


Die Datengrundlage wären also zum einen die Ortsangaben der Fernsehserie und zum anderen vgi (volunteered geographic information) und andere frei verfügbare Geodaten der Quelle Internet.
Fehlen mir noch die Untersuchungskriterien. 
Spontan fallen mir Dinge ein wie:
  • Tatortuntersuchungen (Nähe von U-Bahnstationen, Fluchtweganalysen, Abgelegenheit von Gebieten, ..
  • Vergleich mit der Realität
  • soziales Umfeld der Täter und Verdächtigen (wo wohnen sie) und Abgleich mit der tatsächlichen Bevölkerung dieser Orte.

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20. Februar 2012

Ich habe etwas recherchiert. 
Criminal Intent – Verbrechen im Visier ist eine 2001 gestartete und 2011 beendete US-amerikanische Fernsehserie und ein Ableger von Law & Order. Die Serie beschreibt die psychologischen Hintergründe der Tat sowie die Arbeit eines Polizeiteams inklusive eines Profilers. (via wikipedia )
Soweit so gut. Weiter unter auf der Wikipedia Seite lese ich dann:
In der Mutterserie Law & Order werden während der Folgen immer wieder Orts- und Zeitangaben eingeblendet. Bei Criminal Intent sind diese Angaben nur in den Staffeln 1–5 zu sehen. In den Staffeln 6–8 gibt es keine solchen Angaben. Erst ab Staffel 9 kommen sie wieder zum Einsatz.
Mhh, also keine permanenten Ortsangaben in allen Staffeln. Mir kommen erste Zweifel, ob es dann mit den Datenmengen für eine Untersuchung reicht. Es würden vielleicht gut 90 Folgen bleiben (insgesamt wurden 195 Folgen produziert), die ich zur Analyse heranziehen könnte.
Obwohl, das sollte doch reichen, oder?

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15. Februar 2012

Eine erste Idee an Karneval.
Criminal Intent ist die einzige Krimiserie, deren Tatorte sowie Täter- und Verdächtigenbefragungen mit realen New Yorkern Adressdaten unterlegt sind. Da heisst es: 94ste Strasse Ecke 12, oder so.

Wie wäre es denn mit einer Auswertung aller Tatorte sowie Täter- und Verdächtigenwohnorte einiger folgen oder Staffeln dieser Serie.
Klingt spannend, ich bleibe dran.

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19. Januar 2012

Die Schublade Masterarbeit wird geöffnet.
So langsam wird es Zeit, in einem halben Jahr startet der Master Thesis Workshop und ich sollte mir so langsam Gedanken darüber machen, was ich wie mit wem bearbeiten möchte. Derzeit habe ich noch keine Ideen darüber, was ich bearbeiten und untersuchen möchte.
Ich fürchte, ich werde auf wenig Unterstützung anderer hoffen können; ich sollte mir also eine Thematik suchen, die ich ohne fremde Hilfe und lizenztechnisch behaftete Daten durchführen kann.

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